Risikominimierung
Man kann das Auftreten von Darmkrebs nicht zu 100% verhindern. Allerdings kann man das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken teilweise selbst reduzieren.
Das, was zählt, sind gesunde Ess- und Lebensgewohnheiten. Die Belastung unserer Nahrungsmittel ist
vielschichtig und nimmt immer mehr zu. Die längste Verweildauer von Nahrungsresten im Körper ist im
Dickdarm. Schadstoffe sind hier also besonders kritisch. Die richtige Auswahl und Zubereitung sowie
eine gute Qualität der Nahrungsmittel ist daher sehr wichtig.
Empfehlenswert ist das tägliche Verzehren von Salat, Obst, Gemüse und gegebenenfalls
Vollkornprodukten. Zudem sollte man auf ausreichende Bewegung (vier mal pro Woche, mindestens 30
Minuten Sport treiben) achten. Weitere Risiken, die eine Entstehung von Darmkrebs fördern können
und die man selbst beeinflussen kann, sind Alkohol- und Nikotinkonsum sowie Bewegungsmangel und
Stress.
Es gibt aber auch eine Reihe von Risikofaktoren, die man nicht selbst beeinflussen kann.
Dazu gehören vererbbare Risikofaktoren, chronische Darmerkrankungen, hohes Alter und das
Vorkommen von Darmpolypen. Hier spielt die Früherkennung eine sehr große Rolle. Denn bei früh
erkanntem Darmkrebs sind die Heilungschancen heutzutage sehr gut. Gehen Sie deshalb zur
Vorsorgeuntersuchung!